Goldschläger Handwerk

Das Goldschlägerhandwerk

Haltbarkeit und Glanz des hauchdünn ausgeschlagenen Goldes haben schon zur Zeit der Ägypterkönige die Menschen fasziniert. Und im alten Testament kann man erfahren, dass die Juden die Goldschlägerei auf ihrer Flucht nach Ägypten kennen gelernt haben. In Indien wird die Goldschlägerei seit Erscheinen des Buddhismus (6. Jh. v. Chr.) praktiziert. Bis heute können Pilger und Touristen in asiatischen Ländern Blattgoldblätter kaufen, die zwischen zwei Blättern Reispapier liegen, und diese auf Statuen fixieren. Der Beruf des Goldschlägers hat sich damals von Indien aus über Korea bis Japan und später bis nach China verbreitet. Schließlich erreichte die Goldschlägerei Rom, wahrscheinlich wurde sie von phönizischen Gefangenen mitgebracht.

Seit Karl dem Großen hat sich die Dekoration von Büchern und Manuskripten in Frankreich, wo die Goldschläger besonders zahlreich waren, kontinuierlich weiterentwickelt. In Paris wurde im 12. Jahrhundert ein Gold- und Silberschlägerverein gegründet. Ende des 17. Jahrhunderts sind viele französische Goldschlägerfamilien nach Bayern emigriert. Noch heute gilt Nordbayern mit Schwerpunkt Schwabach als »Goldschläger-Metropole«.

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